Demonstrationen - Jugendliche legten den Finger in die Wunden des Bildungssystems
13. 11. 2008
Demonstrationen - Jugendliche legten den Finger in die Wunden des Bildungssystems
Anlässlich der gestrigen Demonstration von Schülerinnen und Schülern erklärt Hannelore Lösche, Grünes Vorstandsmitglied und Mitglied im Kreis-Schulausschuss:
"Die Schülerinnen und Schüler legten den Finger in die Wunden unseres Bildungssystems. Die Landesregierung muss ihren Protest ernst nehmen, denn die Kinder und Jugendlichen wissen, wogegen sie demonstrieren. Das Turbo-Gymnasium bringt nur Druck und Stress. Es verhindert ein unbeschwertes Aufwachsen. Nachhaltiges Lernen und individuelle Förderung bleiben auf der Strecke. Das gegliederte Schulsystem zementiert soziale Ungerechtigkeit. Es grenzt aus und lässt das Abschieben in andere Schulformen zu. Die viel zu frühe Aufteilung auf die verschiedenen Schulformen ist eine Absonderlichkeit des Schulsystems in Deutschland und in NRW. Damit muss endlich Schluss sein.“ Die Grünen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Forderung nach einer gemeinsamen Schule für alle, in der jede und jeder alle Potentiale voll entfalten kann. Es sei richtig, dass sie sich als Expertinnen und Experten für den Schulalltag Gehör verschaffen und Missstände anprangern.




