Die GRÜNEN gratulieren der Fa. Windconcept zu ihrem Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Minden.


Die GRÜNEN gratulieren Reinhard Steinmann, Inhaber der Fa. Windconcept, für seinen Erfolg vor dem Verwaltungsgericht Minden. Denkmalschutzbedenken und Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, die bei der Kreisverwaltung Minden-Lübbecke auf Ablehnung stoßen, erinnern an Zeiten des ehemaligen Grünen-Sprechers Wilfried Stapperfenne, dem ebenfalls vom Kreis viele Stolpersteine in den Weg gelegt wurden für die Errichtung der ersten Windkraftanlage im Kreisgebiet - in Friedewalde. Auch die GRÜNEN erkennen seit langem, dass Kreis und andere Kommunen der Windenergie nicht positiv gegenüberstehen. Hier schließt sich für Cornelia Schmelzer, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Kreistag die Frage an, wie der Kreis wohl das Klimaschutzziel 40 % CO²-Einsparung bis 2020 erreichen will.

Die Windenergie ist zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien auf dem besten Wege, die fossile und atomare Stromerzeugung abzulösen.

Infolge von Höhenbegrenzungen und anderen politischen Schikanen kann in NRW nur der Entwicklungsstand von vor zehn Jahren gebaut werden, denn leider ist Nordrhein Westfalen durch die Begrenzungspolitik der jetzigen Landesregierung auf den fünften Platz im Vergleich der Bundesländer zurückgefallen. Moderne Anlagen der fünf- oder sechs-Megawatt-Klasse werden ausschließlich in anderen Bundesländern oder im Ausland gebaut. Ändert die Landesregierung ihre Politik nicht, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Windindustrie ihre Produktions- und Entwicklungsstätten dorthin verlagert, wo die Märkte sind und die Windkraft nicht bekämpft wird. Dabei könnte der vermehrten Einsatz der erneuerbaren Energien und die Windenergie der Wirtschaftskrise begegnen und Arbeitplätze schaffen. Durch eine Absage der Nutzung der klimafreundlichen Windkraft setzt der Kreis viele Arbeitsplätze in der Windbranche aufs Spiel. Auch im Kreis Minden-Lübbecke selbst werden dadurch Arbeitsplätze gefährdet; befinden sich doch hier namhafte Zulieferbetriebe für die Anlagenhersteller.

Cornelia Schmelzer: „Erneuerbare Energien müssen fossile Energieträger ersetzen. Beträchtlich sind zum Beispiel die von konventionellen Kraftwerken durch Luftschadstoffe verursachten Gesundheits- und Materialschäden sowie, in geringerem Umfang, landwirtschaftliche Ertragsverluste. Die nicht in den Strompreisen enthaltenen externen Kosten der fossilen Stromerzeugung haben gesamtwirtschaftlich eine erhebliche Bedeutung. Hierbei spielt der Ausstoß an Treibhausgasen eine zentrale Rolle.“

Alle Welt redet über Klimakatastrophen, steigende Öl- und Energiepreise sowie Strategien weg vom Öl. Statt den Ideologen von vorgestern auf den Leim zu gehen sollten alle Bemühungen der regionalen Energieselbstversorgung Vorrang haben. Dabei kommt nach Meinung der GRÜNEN der Windenergie in unserer Region, anders als in Städten, eine große Bedeutung zu. Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Minden müssen nun geeignete Standortflächen mit ausreichendem Abstand zur Bebauung für effiziente Windkraftanlagen wieder in den Kommunalparlamenten auf die Tagesordnung.

zurück

 

Achtung: Wartungsarbeiten!

Von Freitag, den 3. September ab 16 Uhr bis Sonntag, den 5. finden Wartungsarbeiten statt. Interaktive Elemente wie Gästebuch, Kommentare, Forum, Wiki und Umfragen sind nicht funktionsfähig.

 

 
Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
 
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
 
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
 
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!
 

GRUENE.DE News


Claudia Roth über ihre Eindrücke des umkämpften Landes in einem Reisetagebuch für FR-onlin...

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachst...

Wir muss ein Leitbild für nachhaltige und handlungsfähige grüne Kommunen aussehen?Kategori...

 
drucken
|
verschicken
|
speichern